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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 13 Feb 2010 11:23 |
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Kann sich die Stadt Koblenz zur Zeit ein neues Hallenbad leisten? In der Stadtratssitzung im Januar sollte der Rat über einen Neubau entscheiden. Mit einer Anfrage und dem Antrag diesen Tagesordnungspunkt auf die März-Sitzung reagiert die Koblenzer FDP. Hier eröffnen wir die Diskussion und werden auch immer wieder Leserbriefe zu diesem Thema aus der Rhein-Zeitung veröffentlichen. |
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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 13 Feb 2010 11:26 |
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Leserbrief "Stadt hat sich übernommen" In Koblenz wird auch darüber nachgedacht, statt eines Bad-Neubaus eine Zusammenarbeit mit Mülheim-Kärlich anzustreben. Zu dem Leserbrief "Zusammenarbeit wurde dankend abgelehnt" wäre noch ergänzend zu bemerken, dass sich Mülheim-Kärlich mit dem Bau eines solch großen "Spaß- und Freizeitbades" hoffnungslos übernommen hat und sogar zunächst, zum Erstaunen der Koblenzer, den auswärtigen Badbesuchern höhere Eintrittspreise als den Mülheim-Kärlichern abverlangt hat. Viele Menschen haben die Entwicklung dort schon lange kritisch beobachtet und besonders den Slogan "Wat wollt ihr dann? Mir sin reich!" belächelt. Koblenz betrachtet sich sicherlich nicht, wie der Leserbriefschreiber meint, als Nabel der Welt und wird sich nicht unbedingt nach Mülheim-Kärlich "öffnen", um mitzuhelfen, die Karre aus dem Dreck zu ziehen. Dieter Mahlert, Koblenz RZ Koblenz & Region vom Samstag, 13. Februar 2010, Seite 18. |
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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 13 Feb 2010 11:28 |
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Leserbrief "Die Gesamtregion sehen" Ob ein neues Hallenbad in Koblenz gebaut wird, ist noch unklar. Zurzeit werden verschiedene Möglichkeiten geprüft. Auch über eine Kooperation wird nachgedacht. Politik ist nicht zu verstehen und so nicht zu vermitteln. Vor vielen Jahren haben Sie einmal einen Leserbrief von mir veröffentlicht, in dem ich das Tauris und die Busanbindung als interessante Alternative vorgestellt habe. Mit der Initiative Region Mittelrhein versuchen wir, unsere Region als solche darzustellen, und nun lese ich heute, dass noch nicht einmal mit "MüKä" gesprochen worden ist. Wir müssen doch die Gesamtregion sehen, und die Frage ist doch eigentlich nur, ob Kapazitäten im Tauris ausreichen. Das weiß ich nicht - aber das ließe sich doch leicht feststellen. Und darüber hinaus ist doch festzustellen, dass Rengsdorf dicht ist, die Deichwelle Verluste fährt und Boppard ein Römerbad anstrebt. Es ließe sich noch viel sagen, aber ... Heinz-Peter Mertens, Waldesch RZ Koblenz & Region vom Dienstag, 9. Februar 2010, Seite 16. |
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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 13 Feb 2010 11:30 |
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Leserbrief "Freibad als Hallenbad nutzen"
Baut Koblenz ein neues Hallenbad in Eigenregie? Die Entscheidung wurde im Stadtrat vertagt.
Die FDP Koblenz rechnet mit circa 20 Millionen Euro für ein neues Hallen-/ Stadtbad; doch wer soll das bezahlen. Eine Stadt, die keine Mittel hat? Es ist utopisch, zu glauben, dass private Anbieter für ein Handgeld ihre Bahnen für die Masse von Bürgern, (Hobby-)Schwimmer und Institutionen wie Schulen zur Verfügung stellen werden. Mit dem Freibad Oberwerth hat die Stadt eine wunderschöne Anlage. Wenn man hingehen würde und dort das große Becken mit versenkbaren Wänden umbauen und eine flexible (abnehmbare) Dachkonstruktion installieren würde, um im Winterhalbjahr oder bei verregneten Sommern ein Hallenbad aus dem Boden "stampfen" zu können, wäre das Problem zu meistern.
Vorteile: ganzjährige Nutzung einer Gesamtanlage; optimale Nutzung der Anlage Oberwerth an 365 Tagen im Jahr, bei jedem Wetter; Oberwerth bietet schon jetzt mehr Stellplätze, als das jemals am Stadtbad gewährleistet war; Jahreskosten belaufen sich nur noch auf eine Anlage; Optimierung des Personals; Unabhängigkeit gegenüber privaten Anbietern.
Heiner Wundke, Koblenz RZ Koblenz & Region vom Donnerstag, 11. Februar 2010, Seite 18. |
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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 13 Feb 2010 11:31 |
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Leserbrief "Misstrauen ist angebracht"
Baut die Stadt Koblenz ein neues Hallenbad doch in Eigenregie? Die Verwaltung wirbt dafür, im Stadtrat wurde die Entscheidung noch einmal vertagt.
Seit 36 Jahren wohnen wir in Koblenz. Seit dieser Zeit schaffen es die Stadtverwaltung und der Stadtrat nicht, das Stadtbad in einem angenehmen Ambiente und gleichzeitig effektiv zu führen. Daher ist dem Bestreben, das Stadtbad weiter in Eigenregie der Stadt Koblenz zu halten, nur höchstes Misstrauen entgegenzubringen. Es ist der Normalfall, dass staatliche Institutionen mit dem Geld anderer (dem Geld der Steuerzahler) großzügig (siehe Nürburgring) bei Eigenbetrieben umgehen.
Wenn ein neues Stadtbad wirtschaftlich daneben geht, sollte ein privater Investor, aber nicht die Stadt Koblenz (der Steuerzahler) es ausbaden. Wenn sich ein neues Stadtbad lohnt, sollte auch ein privater Investor den Vorteil davon haben.
Prof. Heinrich Bockholt, Koblenz RZ Koblenz & Region vom Mittwoch, 10. Februar 2010, Seite 18. |
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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 13 Feb 2010 11:32 |
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Leserbrief "Zusammenarbeit wurde dankend abgelehnt"
Die Koblenzer plädieren dafür, ein neues Hallenbad nur als letzte Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Die Liberalen wollen eher eine Zusammenarbeit mit der Region.
Koblenz scheint endlich aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen und zu erkennen, dass eine Kirchturmpolitik nicht die beste Lösung ist und man doch über die Stadtgrenzen hinaus schauen sollte. Seitens der Stadt Mülheim-Kärlich gab es schon vor einigen Jahren Gesprächsbereitschaft und Angebote [...] für eine mögliche Zusammenarbeit in Bezug auf das Freizeitbad Tauris. Diese wurden allerdings von der Stadt Koblenz dankend abgelehnt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Planungen mit der Betreibergesellschaft Monte Mare in vollem Gange. Vielleicht merken die Koblenzer Räte ja mal endlich, dass Koblenz nicht der Nabel der Welt ist und sich nach außen öffnen sollte.
Jürgen Sass, Mülheim-Kärlich RZ Koblenz & Region vom Freitag, 5. Februar 2010, Seite 18. |
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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 13 Feb 2010 11:33 |
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Leserbrief "Hallenbad kann Geist aufgeben"
Wie es mit dem geplanten Hallenbadneubau in Koblenz weitergeht, ist noch unklar.
Seit den 90er-Jahren erleben wir nun die unend- liche Geschichte mit dem Titel "Neubau des Hallenbades, beraten, vertagt, beraten, vertagt, beraten usw."
Der Stadtrat soll nun endlich mal beschließen und die Verwaltung beauftragen. Besteht denn der Stadtrat nur aus "Bedenkenträgern"?
Es ist fünf vor zwölf, wenn nicht sogar schon später. Das jetzige Hallenbad kann jeden Tag seinen Geist aufgeben. Die Stadt besteht nicht nur aus der Buga. Es gibt noch viele andere Dinge dringend zu tun.
Volker Kalfar, Koblenz RZ Koblenz & Region vom Donnerstag, 4. Februar 2010, Seite 18. |
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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 27 Feb 2010 8:20 |
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Artikel in Rhein-Zeitung Debatte um Bad - Signale von Nachbarn MÜLHEIM-KÄRLICH. Wenn in Koblenz über einen Hallenbad-Neubau diskutiert wird, schlägt das Wellen bis nach Mülheim-Kärlich. Als "Kirchturmpolitik" bezeichnete Achim Bermel, Fraktionssprecher der SPD, in der jüngsten Sitzung des Mülheim-Kärlicher Stadtrats, was sich derzeit am Eck abspielt. Der gesamte Rat würde es begrüßen, wenn es in Sachen Hallenbad zu einer Kooperation zwischen dem Freizeitbad Tauris in Mülheim-Kärlich und der Stadt Koblenz käme, wie es in Koblenz von der FDP vorgeschlagen wurde. Bermel: "Von der Kapazität her ist es ausreichend, den Bedarf in der Region zu decken." Auch Stadtchef Ulrich Klöckner sandte Lockrufe in Richtung Koblenz. Er teilte auch mit, dass es bezüglich einer Kooperation bereits einen Gesprächstermin mit Koblenz gegeben habe, den die Stadt aber wegen Krankheit wieder abgesagt habe. Ein neuer Termin sei jetzt für Anfang März vereinbart. (ike) RZ Koblenz & Region vom Samstag, 27. Februar 2010, Seite 21. |
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Biggi Hoernchen Beiträge:9
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| 27 Feb 2010 8:21 |
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Leserbrief "Auf eine gute Nachbarschaft" In Koblenz wird auch darüber nachgedacht, statt eines Bad-Neubaus eine Zusammenarbeit mit Mülheim-Kärlich anzustreben. Der Leserbrief von Dieter Mahlert veranlasst mich zu antworten: Scheinbar hat die Neiddebatte von Koblenzern gegen Mülheim-Kärlich wegen dem Bau eines Hallenbads wieder Auftrieb erhalten. Gut gemeinte Vorschläge, wegen der Überschuldung der Stadt Koblenz das Hallenbad nicht zu bauen, sondern das Tauris in Mülheim-Kärlich zu benutzen, werden einfach abgewiesen. Jetzt steigert sich einer sogar zu der Äußerung "Stadt hat sich übernommen". Ich glaube, er hat Koblenz gemeint und nicht Mülheim-Kärlich. Unser Gemeinderat hatte sich seinerzeit nicht übernommen, denn die Notwendigkeit eines Hallenbads war gegeben. Und glücklicherweise war auch das Geld dafür vorhanden. Heute hat Mülheim-Kärlich einen ausgeglichenen Haushalt und ist, nicht wie Koblenz, hoffnungslos verschuldet. Bei uns braucht niemand die "Karre aus dem Dreck" zu ziehen. Der Einwand, dass den auswärtigen Badegästen höhere Eintrittsgelder abverlangt wurden, stimmt. Dabei ist aber zu bedenken, dass das "Tauris" ohne jegliche öffentlichen Gelder gebaut wurde, also nur mit den Steuergeldern von Mülheim-Kärlich. Dass die damalige Gemeinde ihren Einwohnern mit einer kleinen Ermäßigung gedankt hat, ist doch in Ordnung gewesen. Inzwischen ist der Eintritt für alle gleich. Lasst doch endlich die Sticheleien sein. Koblenzer und Mülheim-Kärlicher in den Stadträten, gebt euch die Hand. Auf eine gute Nachbarschaft. Helmut Koch, Mülheim-Kärlich RZ Koblenz & Region vom Samstag, 27. Februar 2010, Seite 22. |
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